MINIMAL INVASIVE OPERATIONEN

- ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

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Bildnachweis: Fotolia   aktualisiert: 21.09.17, Uhrzeit: 12.13  

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Endoprothesen Hüftgelenk hier

Endoprothesen Kniegelenk hier

Endoprothese Schultergelenk hier

Minimal invasive Operationstechniken hier










Der Hamburger Krankenhausspiegel ist bundesweit vorbildlich
wenn es um die Information der Patienten geht:





 

Gelenk-Arthrose: Endoprothesen Schulter-, Hüft- und Kniegelenk
 
Die Endoprothesen-Technik hat sich in den vergangenen Jahren ständig verbessert. Zementfreie Implantationen - gelegentlich sogar roboter- oder navigationsgesteuert - gehören heute auch in den meisten europäischen Ländern zu den Routine-Eingriffen. Allein in Deutschland werden jährlich weit mehr als 150.000 künstliche Hüftgelenke eingepflanzt. Mittlerweile ist auch die Implantation von Kniegelenks-Endoprothesen zu einem an vielen Kliniken üblichen Routineeingriff geworden.
Das A und O des Operationserfolgs ist natürlich das passgenaue Einbringen der aus Metall- und High-Tech-Kunststoffkomponenten bestehenden Endoprothesen. Nur der feste Sitz einer Endoprothese kann auf Dauer die erforderliche Stabilität erzielen und eine gute Einheilung garantieren. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle heilen die Endoprothesen komplikationslos ein und bleiben viele Jahre funktionsfähig. Das gilt auch für die zementfreie Implantation. Die Operationen können daher mittlerweile rundweg empfohlen werden. Wie ein jüngst durchgeführte Analyse zeigt, machen einzementierte Totalendoprothesen Nachoperationen nur selten erforderlich.
Nach und nach setzen sich auch minimal-invasive Operationstechniken durch, bei denen der anteriore Zugriff (operativer Zugriff von vorn) auf das arthrotisch veränderte Hüftgelenk besonders beliebt ist. Bei den minimal-invasiven OP-Techniken kommt es zu einem geringeren Blutverlust. Eine Durchtrennung der Muskulatur kann vermieden werden und die Belastung des operierten Gelenks ist daher oft schon am Tag der Operation möglich.

 

 

 

Video-Podcasts

Ein Fernsehfilm sagt oft mehr aus als 1000 Worte.
In diesen Video-Beiträgen erklären renommierte Experten das Für und Wider der modernen
Gelenkersatz-OP´s

 

 

Endoprothesen des Hüftgelenks - auf youTube  publizierte Video-Beiträge hier
 

Prof. Dr. med. Christian Hendrich beschreibt alle Schritte einer minimal-invasiven Operation eines künstlichen Hüftgelenks anhand von 3D-Animationen. Der Ärztliche Direktor des Orthopädischen Krankenhauses Schloss Werneck erklärt die Arthrose des Hüftgelenkes sowie die Möglichkeiten und Risiken seiner Operationstechnik. hier

 

Minimal-invasive-Operationstechniken haben für den Patienten einige Vorteile wie dieser auf youTube veröffentlichte Video-Beitrag verdeutlicht

 

Minimal-invasive-Operationstechniken werden aber von einigen Experten auch kritisch gesehen. hier

Und in diesem youTube Film "ANTERIOR APPROACH FOR TOTAL HIP REPLACEMENT ST. JOHNS HEALTH CENTER, SANTA MONICA, CALIFORNIA sehen Sie eine minimal-invasive Hüftgelenks-Endoprothese-Operation in voller Länge. hier  

Und hier können Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in Form eines PDF-Dokuments nachlesen.

 

 



News und wissenschaftliche Informationen

zum Themenkomplex Arthrose-Therapie

und Endoprothetik

 

Aktualisiert: 21.09.17, Uhrzeit: 12.13

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Hüftgelenksersatz: Infektionen besser bekämpfen

Der operative Austausch eines Hüftgelenks gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen.  Bei diesen Totalendoprothesen (TEP) kommt es aber relativ häufig zu bakterielln Infektionen, die durch Antibiotikagaben oft nicht zu bekämpfen sind.  Sie machen daher in vielen Fällen  einen Austausch des infizierten Gelenks erforderlich. Dann  wird ein mit Antibiotika versetzter Knochenzement verwendet, der die Infektion bekämpfen soll. Der Gelenkaustausch macht bisher meist zwei Operationen erforderlich. Doch der mit einem Medikament versetzte Knochenzement wirkt nicht immer gut.  Nun hat ein US-Ärzteteam am  Massachusetts General Hospital eine aus Polyäthylen (ultra-high molecular weight polyethylene (UHMWPE))  bestehende Beschichtung der verwendeten Austausch-Endoprothesen entwickelt, die mit Inseln von Antibiotika versetzt sind. Im Tierexperiment gaben diese weiterhin mechanisch stabilen  Gelenkoberflächen das gewählte Antibiotum über längere Zeit ab und bekämpften so in der Studie erfolgreich alle bakteriellen Infektionen .

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Quelle: nature Biomedical engineering 2017

Nanofiber Beschichtung mit eingefügten Antibiotika verhindert auf allen Metalloberflächen bakterielle Infektionen.

Forscher der renommierten Johns Hopkins University haben im Fachblatt  Proceedings of the National Academy of Sciences von einer neuen Nanofaser-Beschichtung berichtet, die aus poly(lactic-coglycolic acid) (PLGA) besteht und für alle Metalloberflächen geeignet ist - auch bei Herzschrittmachern beispielsweise. Diese Beschichtung kann unterschiedliche Antibiotika in einer kontrollierten Art und Weise abgeben.

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Quelle:Proceedings of the National Academy of Sciences

Mehr Informationen zum Thema Infektionen bei Metall-Implantaten:

 

Kniegelenksarthrose: intraartikuläre Kortison-Injektionen sind medizinisch nicht sinnvoll

In einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie konnten die Autoren nachweisen, dass die auch in Deutschland bei schmerzhaftem Kniegelenksverschleiß üblichen intraartikulären Kortison-Injektionen (mit Triamcinolon) medizinisch nicht sinnvoll sind. Sie vermindern die Gelenkschmerzen nicht stärker als Injektionen wirkstofffreier Kochsalzlösungen. Außerdem schädigen sie den Gelenkknorpel und verstärken somit die bestehende Arthrose.

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Quelle: JAMA 2017

Integrative Medizin: eine schmerzhafte Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose) kann mit einem natürlichen Knorpelbestandteil Chondroitinsulfat  behandelt
werden   II

Die insbesondere bei Alternativ-Medizinern beliebte Therapie der schmerzhaften Arthrose der Kniegelenke mit dem Knorpelbestandteil Chondroitinsulfat ist nach wie vor umstritten. Studienergebnisse und Experten-Meinungen fallen widersprüchlich aus.
Jetzt wurde im Fachblatt BMJ eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigte, dass sich der beim Kniegelenksverschleiß  auftretende Schmerz gut mit dem nebenwirkungsarmen Knorpelbestandteil Chondroitinsulfat behandeln läßt.  Dieser biologische Wirkstoff ist ein natürlicher Bestandteil menschlicher Knorpelzellen und ist wie die BMJ.Studie zeigt,  den üblichen  Entzündungshemmern wie Paracetamol oder Celecoxib bei der Schmerzbekämpfung nicht  unterlegen.  Er sollte daher nach Meinung der Autoren der Studie aufgrund des geringen Nebenwirkungsrisikost   - insbesondere bei älteren Patienten - vermehrt  eingesetzt werden.  Auf diese Weise läßt sich das Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Risiko minimieren.

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Quellen: Wikipedia, BMJ

 Die auch in Deutschland bei Kniegelenksverschleiß routinemäßig durchgeführten  arthroskopischen (Kniespiegelung) Eingriffe an den schmerzenden, Gelenken sind  den nicht-operativen (nicht-invasiven)  Behandlungsmethoden  nach Meinung führender Knie-Experten unterlegen. 

Experten warnen mit Nachdruck vor der üblichen routinemäßigen Durchführung  arthroskopischer Kniegelenkseingriffe - auch bei Knorpelschäden.   Diese beliebten Operationen sind aufgrund schlechter Therapieergebnisse  und vieler Nebenwirkungen aus Sicht der Autoren der vorgestellten Studie nicht empfehlenswert.

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Quelle: BMJ 2017

Integrative Medizin: Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose) nur schwer zu behandeln  I

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondroitinsulfat erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz besser zu bekämpfen,  als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). Zu der Substanz Chondroitinsulfat existieren aber nach wie vor widersprüchliche Experten-Meinungen. Doch ein Behandlungsversuch lohnt sich in jedem Fall.

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Quelle: Arthritis and Rheumatology, Spiegel online

Orthopädie:  Häufige Diagnosen - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz dieser Häufigkeit der Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich als kontrovers und selbst unter Ärzten heftig umstritten.
Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg. Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Übersichtsartikel Knieschmerz

Im zur Gruppe des angesehenen British Medical Journal gehörenden Fachblatt ISAKOS  erschien ein ausführlicher Übersichtsartikel (in englischer Sprache), der rund um das Thema Diagnose und Therapie des Knieschmerz den derzeitigen Stand der Erkenntnisse und die Therapieoptionen kritisch und unvoreingenommen bewertet.  Nach Meinung der an der Untersuchung beteiligten, erfahrener Knie-Spezialisten ist bei chronisch schmerzenden Kniegelenken oft kein operativer Totalersatz der Kniegelenke erforderlich - insbesondere sollten Eingriffe  mit Hilfe einer Kniespiegelung zurückhaltend angesetzt werden.

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Quelle: ISAKOS/ BMJ 2016

Unkonventionelle Schmerztherapie

Bei chronische Schmerzen verschlissener Kniegelenk kann Tai Chi gut helfen.

Schmerzen im Kniegelenk basieren oft auf einem chronischen Gelenkverschleiß  und machen in vielen Fällen -  früher oder später - einem Totalaustausch des Gelenks (sog. TEP = Totalendoprothese der Kniegelenke) erforderlich. Im Vorfeld der in Erwägung gezogenen OP kann das alternativmedizinische Heilverfahren Tai Chi ähnlich gut helfen,  wie die seit Jahrzehnten angewandte klassische Physiotherapie.

In einer im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichten Untersuchung zeigte sich, dass beide Therapien die vorhandenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Kniegelenke ähnlich gut  lindern.

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Quelle: Annals of Internal Medicine

Schmerztherapie bei Gelenkverschleiß: Bei schmerzenden Arthrosen  wird von den Erkrankten sehr oft das freiverkäufliche Schmerzmittel Paracetamol angewandt. Doch dieses hat gefährliche Nebenwirkungen und wirkt nicht gut.. 

Jetzt berichtete Spiegel online ausführlich über das Theme Schmerztherapie.  Wissenschaftliche Studien haben wiederholt  gezeigt,  dass das freiverkäufliche  Paracetamol - selbst in hoher Dosierung - nicht besser wirkt, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). Die Substanz ist aufgrund der potentiellen Nebenwirkungen (Herz-Kreislauf und Magen-Darmtrackt) bei vielen Ärzten umstritten.

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Quelle: Spiegel online

Schmerztherapie

Schmerzende Kniegelenke: Arthrose-Therapie

Die Behandlung verschlissener (arthrotisch veränderter) Kniegelenke mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als wirksam

Zahlreiche in der Schulmedizin übliche Therapieverfahren enttäuschen Ärzte und Patienten.  Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit einiger Zeit in der Arztpraxis anwendbare oder auch tragbare Medizingeräte, bei denen die arthrotisch veränderten Kniegelenke mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) behandelt werden. 

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Quelle: Bagnato GL, Miceli G, Marino N, et al. Pulsed electromagnetic fields in knee osteoarthritis: a double blind, placebo-controlled, randomized clinical trial. Rheumatology (Oxford). 2015 Dec 24. pii: kev426. (Original)

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Kniegelenks-Arthrose: was taugen therapeutische Hyaluronsäure-Injektionen ins Kniegelenk?


Besonders im Vorfeld eines geplanten operativen Gelenkersatzes kommen an den arthrotisch veränderten Kniegelenken (Gonarthrose) zahlreiche unterschiedliche medikamentöse Therapien zum Einsatz. 

Viele Ärzte empfehlen ihren Patienten zur Schmerzbekämpfung die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure,   eine Substanz,  die als eine Art Gleitmittel das schmerzhafte  aufeinander Reiben der abgenutzten (arthrotisch veränderten) Gelenkflächen verhindern und so die Operation hinaus schieben soll. 

Doch was ist von dieser bei Patienten und Ärzten beliebten Therapie  tatsächlich zu halten?  

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Quelle: Jevsevar D, Donnelly P, Brown GA, et al. Viscosupplementation for Osteoarthritis of the Knee: A Systematic Review of the Evidence. J Bone Joint Surg Am. 2015 Dec 16;97(24):2047-60. doi: 10.2106/JBJS.N.00743. (Review)
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Arthrose-Therapie:   Naturheilkunde und Alternativmedizin kombiniert

Die üblichen, schulmedizinisch orientierten Arthrose-Therapien sind oft mit vielen unerwünschten Nebenwirkungen belastet - bis hin zu bedrohlichen Magen- und Darmblutungen. Als Alternative bieten sich seit Jahren bewährte Therapiekombinationen an, die Methoden der Alternativmedizin und der Naturheilkunde erfolgreich kombinieren.   Durch diese nebenwirkungsarmen Heilmethoden, die oft auf die routinemäßige Anwendung herkömmlicher Schmerz- und Entzündungshemmer (Antiphlogistika) verzichten, kann beispielsweise auch der operative Gelenkersatz an Hüfte und Kniegelenk (Totalendoprothese)  noch viele Jahre hinausgeschoben werden.

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Quelle:  werbende Informationen von Sanorell Pharma

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Entlastung der Gelenke:  Fettsucht medikamentös (mit der Substanz Liraglutide) behandeln

In zahlreichen entwickelten Ländern nimmt die Zahl der Patienten immer mehr zu, die stark übergewichtig (BMI über 30) sind. Um den medizinisch erforderlichen Abbau des Übergewichts zu bewirken, werden viele Methoden und Diäten angeboten - die meisten mit ungewissem bzw. enttäuschendem Ausgang.

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Quelle: New England Journal of Medicine,  N Engl J Med 2015; 373:11-22July 2, 2015DOI: 10.1056/NEJMoa1411892Gesundheitsportal, Medizin Portal,Medizinportal Info-Netzwerk Medizin 2000

 

Therapie der Kniegelenksarthrose (Gonarthrose): Überwiegen bei den minimalinvasiven arthroskopischen Eingriffen die Schäden den erreichbaren Nutzen?

Die bei schmerzender Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) routinemäßig  durchgeführte minimalinvasive Therapie (Kniespiegelung) erbringt oft fragwürdige Ergebnisse  - der oft nur kurzfristig wirkenden Schmerzbekämpfung stehen gelegentlich lebensgefährliche OP-Komplikationen ( z.B. chronische Infektionen und Entzündungen, Thrombosen und Lungenembolien) gegenüber.

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NEJM Journal Watch General Medicine,

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Arthrose Therapie: alternative Heilmethoden sind wirksam

Viele Patienten versuchen die Gelenkersatz-OP zu vermeiden und experimentieren mit alternativen Heilverfahren - beispielsweise mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Chondroitinsulfat und Glukosamin, die die Gelenkabnutzung an den Hüften und Knien stoppen und die Schmerzen bekämpfen, oder zumindest verlangsamen, bzw. abmildern sollen. 
Jetzt hat eine wissenschaftliche Studie gezeigt, dass die beiden umstrittenen Substanzen in Kombination tatsächlich gut helfen.  Doch die Therapieeffekte sind wiedersprüchlich und daher umstritten. Doch ein Behandlungsversuch lohnt sich meist.

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Quelle: TRIAL REGISTRATION CLINICALTRIALSGOV IDENTIFIER: NCT00513422; http://www.clinicaltrials.gov., Published by the BMJ Publishing Group Limited.

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Endoprothesen: wichtiger Teil einer Luxusmedizin?

Gelenkprothesen für die Armen der Welt   - erst ein spendenfinanzierter Stückpreis von 80 Dollar wird in Zukunft die orthopädische Versorgung der schwer verletzten Opfer von Landminen möglich machen.

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Quelle: Spiegel online

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Arthrose-Behandlung

Natürlich heilen  - exotischer Muschelextrakt und Glucosamin lindern Arthrose-Beschwerden und bekämpfen Entzündung

Neue Chancen bei chronischem Verschleiß am Knie-Gelenk.  Naturheilkundliche Arthrose-Therapie ohne Kortison wirkt gut und hilft dabei die nebenwirkungsreiche Totale-Gelenkersatz-OP hinaus zu schieben.

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Quelle:  2013 Feb;21(1):79-90. doi: 10.1007/s10787-012-0146-4.
Epub 2012 Jul 22.
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Qualitätstransparenz nach außen:  Vorbildliche Informationspolitik Hamburger Krankenhäuser

Jahr für Jahr werden in Deutschland etwa 17 Millionen Menschen in einem deutschen Krankenhaus untersucht, bzw. behandelt. Und obgleich immer mehr Kliniken Qualitätsstatistiken über das Internet öffentlich zugänglich machen,  sind diese aufgrund der oft unübersichtlichen Strukturierung der Daten für die meisten Patienten bei der Auswahl eines spezialisierten Krankenhauses keine große Hilfe.  Die Präsentation der Daten durch die Krankenhäuser erfolgt derzeit nämlich noch völlig unsystematisch.
Doch es geht auch anders. Der Hamburger Krankenhausspiegel macht beispielhaft vor, wie aussagekräftige Vergleichszahlen z. B. für Endoprothesen der Hüft- und Kniegelenke  so zusammengestellt werden können, dass die Patienten sie auch beurteilen können.

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Quelle. Hamburger Krankenhausspiegel
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Kniegelenksarthrose - wann sollte operiert werden?
Die beliebte Akupunktur versagt bei chronischen Knieschmerzen auf ganzer Linie

Chronische Knieschmerzen werden auch in Deutschland relativ häufig mit Akupunktur behandelt. Damit soll unter anderem die aufwändige und nicht ganz risikolose Endoprothese-Operation möglichst lange hinausgezögert werden. Doch viele Experten  fragen sich aufgrund der Verfügbarkeit immer besserer Implantate, ob dies immer eine gute Idee ist?

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Quelle: JAMA 2014
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Arthrose-Therapie: Total-Endoprothese (TEP) scheint bei schmerzhafter Osteoarthritis der Kniegelenke oft die beste Lösung zu sein.

Ein chronischer Gelenkverschleiß ist nur sehr schwer zu behandeln.  Die üblicherweise von den Ärzten bei Arthrose der  Kniegelenke (Gonarthrose) angewandten Schmerztherapien (Hyaluronsäure- und Kortikoid-Injektionen oder Arthroskopie) wirken nämlich oft  nur sehr kurzfristig  - oder überhaupt nicht

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Quelle: Spiegel online , Faktencheck Gesundheit
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Hüftgelenksverschleiß (Coxarthrose)

Eine mehrwöchige Physiotherapie versagt bei der Schmerzbekämpfung und ebenso beim Versuch,  die Gelenksfunktion messbar zu verbessern. In diesen Fällen bleibt nur der operative Total-Gelenkersatz übrig.

Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigte, dass eine auch in Deutschland häufig zur Schmerzbekämpfung und zur Verbesserung der Gelenkfunktion angewandte Physiotherapie  - im Vergleich zu einer über einen gleichlangen Zeitraum durchgeführte  Scheinbehandlung (Placebo-Therapie) - nicht geeignet ist, um die bestehenden starken Gelenkschmerzen abzumildern, bzw. die aufgrund der Arthrose  eingeschränkte Gelenkfunktion messbar zu verbessern. Es gibt daher derzeit bei einer Arthrose der Hüftgelenke keine wissenschaftlich abgesicherte Begründung für die ärztliche Verordnung einer Physiotherapie.

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Quelle: JAMA

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Arthrose-Therapie
Goldimplantation – teure Alternative zum operativen Gelenkersatz ?

Gold ist eines der ältesten Medikamente der Menschheitsgeschichte. Ärzte verwenden es heute in der Zahnheilkunde und in der Rheumatherapie. Warum das Metall tatsächlich heilen kann, können Wissenschaftler erst seit kurzem zweifelsfrei erklären: In winzigen Dosen hat Gold einen regulierenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem –  zu diesem Ergebnis kamen schwedische und amerikanische Forscher. Danach verhindert Gold, dass aus dem Zellkern von Immunzellen ein Protein austritt, das Entzündungsreaktionen auslöst.

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Quelle: werbende Presseinformation Team Ackermann

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Endoprothese des Hüftgelenks: offene Fragen

Endoprothesen einzementieren, oder die Ersatzteile ohne Zement implantieren? Das ist die Frage. Welche Therapie-Variante ist der jeweiligen Alternative überlegen?

Das renommierte Fachmagazin British Medical Journal hat einen Video-Beitrag auf YouTube hochgeladen, in dem eine in Finnland durchgeführte Studie vorgestellt wird. Die Autoren der Untersuchung verglichen die Therapierfolge von einzementierten Hüft-Endoprothesen mit der Haltbarkeit von Prothesen, die ohne Zement implantiert wurden. Dabei zeigte sich, dass die einzementierten Hüftgelenkprothesen bei älteren Patienten den nicht zementierten überlegen sind. Hier die Details (in englischer Sprache):


Mehr Informationen und einen Link zum Originalartikel
finden Sie
hier

 

Orthopädie: Meniskus-Operationen

Eine wissenschaftliche Studie zeigt: Die bei bestimmten Knieschmerzen übliche, und auch in Deutschland sehr häufig angewandte Teil-Resektion eines verletzten Meniskus ist  nicht effektiver als eine - ohne Wissen des Erkrankten - durchgeführte Scheinoperation (sham-surgical-procedure)

Aus diesen Ergebnissen muss man daher folgern, dass eine der in Deutschland am häufigsten durchgeführten Operationen medizinisch nicht sinnvoll ist und daher in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden sollte.

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Quelle: New England Journal of Medicine

Thrombose-Vorbeugung nach Gelenkersatz-OP.

Moderne oral anzuwendende Blutverdünner (new oral anticoagulants =NOACs) sind wirksam, aber den bisher eingesetzten, bewährten Standard-Medikamenten (fraktioniertes niedermolekulares Heparin in Spritzenform) kaum überlegen. Der nur geringfügig besseren Wirksamkeit bei der Verhütung von Thrombosen nach Hüft- oder Kniegelenksersatz-OP´s steht bei den teuren oral anzuwendenden Antikoagulantien  eine erhöhte Gefahr gefährlicher Blutungen (z.B. Schlaganfälle) gegenüber.

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Quelle: Ann Intern Med. 2013;159(4):275-284.
doi:10.7326/0003-4819-159-4-201308200-00008

Endoprothese des Hüftgelenks

Bei Frauen ist das Risiko für die Notwendigkeit einer Revisions-Operation (Zweit-OP) um rund ein Drittel höher als bei Männern. Ärzte versuchen die Ursache zu identifizieren.

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Quelle: JAMA 2013

Kniegelenksarthrose: die medikamentösen Behandlungsmethoden der Arthrose versagen bisher auf ganzer Linie. Bleibt als effektive Therapie-Option nur der operative Gelenkersatz (TEP) ?

Auch die Hoffnung, dass man mit Vitamin D die Schmerzen wirksam bekämpfen und den Abbau des Gelenkknorpels aufhalten kann, erwies sich jetzt als zu optimistisch.

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Quelle: JAMA 2013

Hüftgelenksersatz bei Arthrose des Hüftgelenks

Metall auf Metall-Totalendoprothesen (TEP) der Hüfte erwiesen sich in der Vergangenheit als störanfällig und kurzlebig.  Bei diesem Implantat-Typ war ein Austausch der jeweiligen Endoprothese früher und häufiger erforderlich, als bei anderen verwendeten Prothesen-Typen. Durch den Abrieb sammeln sich Metallionen im Blut an und können unter anderem den Herzmuskel, das Schilddrüsengewebe und die Nieren schädigen.

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Quelle: Presseinformation FDA

Krankenhäuser in der Kritik

Die Krankenkassen werfen den Krankenhäusern vor, zahlreiche Operationen ausschließlich aus kommerziellen Gründen und nicht ausschließlich aufgrund medizinischer Notwendigkeiten durchzuführen. Besonders deutlich soll dieser Missstand bei Gelenkersatz-Operationen sein. Die Angegriffenen wehren sich.

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Quelle: Spiegel online


Endoprothetik bei Hüftgelenks-Verschleiss (Coxarthrose)

Der in Mode gekommene teilweise Ersatz verschlissener Gelenkoberflächen durch Metall-auf-Metall-Implantate ist aufgrund des Metallabriebs mit nicht akzeptablen Langzeit-Risiken verbunden.

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Quelle: Lancet und BMJ

Gelenkersatz-OP

Wenig beachtetes Risiko Herzinfarkt. In den ersten zwei Wochen nach einer Totalendoprothese des Hüft- oder Kniegelenks ist das Herzinfarktrisiko drastisch erhöht.

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Quelle:  Arch Intern Med. 2012. doi: 10.1001/archinternmed.2012.2713 

Total-Endoprothesen Hüftgelenk (TEP bei Coxarthrose)

Künstliche Hüftgelenke, bei denen sich Metallköpfe in Metallpfannen bewegen - sog. Metall-auf-Metall-Endoprothesen - erhöhen offenbar das Krebsrisiko nicht.

Diese häufig implantierten Prothesen standen bisher im Verdacht gefährliche Nebenwirkungen zu haben - insbesondere das Krebsrisiko zu erhöhen. Dieser Verdacht konnte nun von finnischen Wissenschaftlern mit Hilfe einer qualitativ hochwertigen Studie - zumindest für den Zeitraum von zehn Jahren - weitgehend entkräftet werden.

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Quelle: British Medical Journal 

Total-Endoprothesen bei Arthrose der Hüftgelenke

Die Therapieergebnisse von Total-Endoprothesen (TEP) sind den heute immer häufiger durchgeführten Teil-Endoprothesen nach einem Jahr nicht überlegen.

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Quelle: BMJ 2012; 344 doi: 10.1136/bmj.e2147 (Published 19 April 2012) Cite this as: BMJ 2012;344:e2147

Bei Endoprothesen sollte bei der Produktauswahl Sicherheit an erster Stelle stehen

Künstliche Hüftgelenke, bei denen sich Metallköpfe in Metallpfannen bewegen - sog. Metall-auf-Metall-Endoprothesen - erweisen sich aufgrund des unvermeidbaren Abriebs von hochgiftigen Metallionen als möglicherweise gefährlichste Variante künstlicher Ersatzgelenke.

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Quellen: British Medical Journal 2012 Clin Orthop Relat Res. 2004 Dec;(429):86-93. BMC Musculoskelet Disord. 2010 Apr 23;11:78.  

Endoprothesen könnten länger halten

Die Haltbarkeit von Hüftgelenks- und Kniegelenks-Totalendoprothesen kann offenbar durch die dauerhafte Einnahme knochenaufbauender Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate verdoppelt werden.

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Quelle: BMJ 2011; 343 doi: 10.1136/bmj.d7222 (Published 6 December 2011) Cite this as: BMJ 2011;343:d7222   
 

Totalendoprothese des Hüftgelenks kann verschoben werden

Ein vollständiger, operativer Hüftgelenksersatz kann durch neue minimal-invasive Therapiemethode oft noch um Jahre hinausgeschoben oder ganz vermieden werden
Endoskopische, minimal invasive Eingriffe am Hüftgelenk eröffnen insbesondere bei jüngeren Patienten neue Therapiemöglichkeiten.

Bisher beschränkten sich endoskopische, minimal-invasiv durchgeführte  Behandlungen  an den großen Gelenken in erster Linie auf schmerzende  Kniegelenke.  Doch nun werden bei nicht-arthrotisch bedingten Schmerzen in den Hüftgelenken   immer häufiger endoskopische Eingriffe vorgenommen. Die betroffenen Patienten sind meist deutlich jünger als die typischerweise mit einer Total-Endoprothese versorgten Arthrosekranken.  

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Hüftgelenksendoprothesen  halten Sport meist gut aus

Keine Beweise, dass Sport Endoprothesen lockert
Sport tut auch Endoprothesenträgern gut. Doch bedarf es einer guten Beratung über die geeignete Sportart.

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Quelle: Ärzte Zeitung  

Hüftgelenksersatz: "Schrottprothesen" (Zitat: Spiegel online) gefährden viele Patienten

In Deutschland werden pro Jahr über 200.000 arthrotisch veränderte Hüftgelenke operativ ausgetauscht. Für diese Eingriffe werden von den Krankenkassen rund 1.6 Milliarden Euro ausgegeben. Doch nicht immer können die Patienten mit dem Ergebnis der aufwändigen Eingriffe zufrieden sein. In erschreckend vielen Fällen wurden ihnen von den Operateuren Endoprothesen minderer Qualität eingesetzt, die aufgrund von Komplikationen vorzeitig ausgetauscht werden müssen. Die Zahl der sog. Revisionsoperationen ist in Deutschland besonders hoch. Ein Teil der für Zweit- und Drittoperationen jährlich aufgewandten 330 Millionen Euro ließe sich durch ein bundesweites Endoprothesen-Register vermeiden. Mit dessen Hilfe könnten Prothesen minderer Qualität schneller identifiziert werden. 

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Quelle: Spiegel online 

Prof. Grifka: zu viele Prothesenoperationen wegen fehlerhafter Anreize - zertifizierte Endoprothesen-Center könnten Abhilfe schaffen. Bedenkliche Überversorgung bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken

Bad Abbach - Die Pressemitteilung der Barmer GEK vom 27.07.2010 thematisiert das Problem, dass im Jahr 2009 in Deutschland 209.000 Hüft- und 175.000 Knieprothesen eingesetzt wurden. Auch Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach, sieht darin eine bedenkliche Überversorgung. Darauf hat Grifka bereits 2008 als Präsident der wissenschaftlichen orthopädischen Gesellschaft hingewiesen. Grifka wörtlich: "Es macht nachdenklich, dass in Deutschland im Jahr über 200.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt werden, während im gesamten restlichen Europa ca. 300.000 pro Jahr implantiert werden."

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Quelle: Presse-Information der Barmer GEK und Universität Regensburg

Die Zuverlässigkeit der Röntgendiagnostik wird überschätzt

Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht auf Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen sprechen gegen die vergleichsweise billigen Röntgen- und für die eher teuren  MRT-Untersuchungen (Magnet-Resonanz-Tomographie).

Die in der Notaufnahme von Krankenhäusern gemachten  "normalen " Röntgenuntersuchungen sind laut einer im American Journal of Roentgenology veröffentlichten Untersuchung aufgrund zahlreicher Fehldiagnosen für die exakte Diagnosestellung von Becken- und Hüftgelenksfrakturen kaum zu verwenden.

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Quelle: American Journal of Roentgenology 

Kniegelenk Endoprothese-OP

Nachweislich bessere Ergebnisse durch Mindestmengen bei Kniegelenk-Totalendoprothesen-Operationen - G-BA legt Ergebnisse der Mindestmengen-Begleitforschung vor.

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Quelle: Presse-Information Gemeinsamer Bundesausschuss GBA

Minimal-invasive OP-Techniken setzen sich bei der Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken immer mehr durch unterschiedliche Operationstechniken

Vergleichende Bewertung durch Experten des britischen National Heath Service (NHS) : sind moderne und schonende Gelenkersatz-Operationen (minimal-invasive Endoprothesen-Operationen) bei den Langzeitergebnissen tatsächlich den seit vielen Jahren üblichen Totalendoprothesen (TEP)  der Hüft- und Kniegelenke unterlegen?  

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Quelle:    Quelle: Britischer National Heath Service (NHS)

Schonender minimal-invasiver Hüftgelenksersatz: Die unterschiedlichen minimal-invasiven Operationstechniken kommen immer häufiger auch in Europa -  und speziell auch in Deutschland - zum Einsatz. 

In den USA gibt es bereits orthopädische Chirurgen, die wie Dr. Joel Matta (siehe Video)  beispielsweise den auch in Deutschland beliebten anterioren (vorderen) Zugang zum arthrotisch veränderten Hüftgelenk  bereits mehr als 1.300 mal  mit gutem Erfolg angewandt haben.   Insbesondere Patienten, die in der Vergangenheit bereits einmal mit der seit Jahrzehnten üblichen konventionellen Methode operiert wurden, sind von dem minimal-invasiven Eingriff sehr begeistert. Die innovative Operationstechnik hat nämlich viele Vorteile. So beispielsweise den geringen Blutverlust während der Operation, die schnelle Belastbarkeit des operierten Hüftgelenks noch am Tag des Eingriffs sowie eine erfreulich niedrige Komplikationsrate.

Hier sehen Sie den gesamten, einstündigen OP-Verlauf bei einer Hüftgelenks-Endoprothese mit minimal-invasivem anterioren Zugang zum Hüftgelenk. Kommentare in englischer Sprache.

Hier können Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in Form eines PDF-Dokuments nachlesen.

 

ANTERIOR APPROACH FOR TOTAL HIP REPLACEMENT  ST. JOHNS HEALTH CENTER, SANTA MONICA, CALIFORNIA
 


Der minimal invasive Zugang zur Hüfte setzt sich durch.

Seit drei Jahren werden auch die großen Gelenke minimal invasiv operiert. Die Vorteile einer solchen Vorgehensweise liegen auf der Hand: Der Hautschnitt ist kleiner, Muskeln und Sehnen werden geschont, der Blutverlust ist geringer, die Patienten können schneller mobilisiert und nach Hause entlassen werden. Und: Sie müssen wegen des geringeren Traumas weniger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in Kauf nehmen, was ihnen mehr Lebensqualität beschert.

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Quelle: Deutscher Orthopädenkongress Berlin

Junge Patienten, Minimal invasives Operieren – neue Wege für die Endoprothetik an Hüfte und Knie

Immer jüngere Patienten erhalten einen Gelenkersatz an Hüfte oder Knie. Ihre Anforderungen an die Endoprothese sind hoch, da sie mit dem Kunstgelenk körperlich aktiv bleiben wollen. Gleichzeitig wächst bei den Operateuren das Bestreben, Patienten dieser Altersgruppe „minimal invasiv“ zu versorgen – aber was bedeutet das?

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Quelle: Masterclass Symposium Hildesheim

Beliebter Laufsport Joggen

Jogger tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie damit allerdings keinen Gefallen, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben.

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Quelle: Tageszeitung PR online und US-Fachjournal PM&R

Wie haltbar sind künstliche Hüftgelenke?

Gute Ergebnisse für mehrteilige Implantate aus Titan im Labor - Heidelberger Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ausgezeichnet. Künstliche Hüftgelenke werden immer sicherer: Moderne mehrteilige Hüftimplantate aus Titan geben nur winzige Mengen des Metalls in das umliegende Gewebe ab und sind deshalb voraussichtlich besonders haltbar. Dies haben Labortests von Wissenschaftlern der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg gezeigt.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg


Bluttest für Risiko eines künstlichen Knie-/Hüftgelenks entdeckt.

Forscher des Universitätsklinikums Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft- und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann.

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Metallionen und Allergie:

Nur winzige Spuren gelangen in den Körper - Konzentration von Metall-Ionen im Blut von Patienten mit künstlichem Hüftgelenk exakt bestimmt.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg

Neue Arthrosetherapie in einer großen Studie untersucht

"Durch die rechtzeitige Behandlung mit biologischen Medikamenten kann ein späterer Gelenkersatz vermieden beziehungsweise deutlich hinaus geschoben werden", so Professor Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf. Die ersten klinischen Erfahrungen zeigen, dass sowohl der Schmerz gelindert als auch der Verlauf der Arthrose gebessert werden können.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf


 
STREITPUNKT

Ratschläge eines Betroffenen

Ein medizinischer Laie gibt aufgrund eigener Erfahrungen interessante Ratschläge zum Thema Hüftgelenksersatz.

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Totalendoprothese Hüftgelenk

Die frühzeitige volle Belastung einer nicht-zementierten Endoprothese  - in Kombination mit einer aktiven Rehabilitation - erhöht bei ausgewählten Patienten nicht das Risiko einer frühzeitigen Prothesenlockerung.

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Endoprothesen im Stresstest

Harte Prüfung für künstliche Kniegelenke

Mit einem "Kniesimulator" werden im Biomechaniklabor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit untersucht.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg



Endoprothesen weiter optimiert

Künstliche Gelenke entscheidend verbessert


Wissenschaftler des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover entwickeln verschleißarme Gelenke aus Keramik. Sie halten mindestens zehn Jahre länger als bisherige Prothesen aus Metall und Kunststoff.

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Quelle: Presse-Information Leibniz Universität Hannover

Künstliches Hüftgelenk im Dauertest

Mit einem "Hüftsimulator" untersucht die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit

Zehn Jahre, 15 oder gar 20 Jahre? Wie lange hält ein künstliches Hüftgelenk? An der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht jetzt ein "Hüftsimulator" im Dauertest, welchem Verschleiß Hüftgelenksendoprothesen durch ständige Belastung ausgesetzt sind.

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Hüftgelenks-Arthrose
Hüftgelenksersatz in schonender Technik
 

Leipziger Orthopäden erhalten in vielen Fällen die Gelenkkapsel. In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen, also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten Prietzel eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Leipzig

Endoprothese Hüfte

Künstlicher Hüftersatz mit hoher Stabilität. 

Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach, daß Hüftprothesen bei jüngeren Patienten lange Zeit überdauern können.

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Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg

Medizintechnik: Titan als Werkstoff Nr. 1 für Implantate


Neue Erkenntnisse sollen bald Langzeit-Implantate mit maßgeschneiderten Zellreaktionen ermöglichen. Dem Saarbrücker Forscherteam um Prof. Breme ist der Nachweis gelungen, dass die unterschiedlichen Reaktionen von menschlichen Zellen durch das nur wenige Nanometer dünne Oberflächenoxid der Titanwerkstoffe verursacht werden.

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Quelle: Presse-Information  Universität Saarbrücken










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